Größte Meteoriten

Nach Schätzungen wird unsere Erde täglich um bis zu 100 Tonnen schwerer. Der Löwenanteil an diesem Massenzuwachs geht auf das Konto von kosmischem Staub und Mikrometeoriten. Große und schwere Brocken schaffen nur höchst selten den …

Was ist ein Meteorit und wie entsteht er?

Der Begriff „Meteorit“ bezeichnet alle natürlichen Himmelskörper, die die Erdoberfläche erreichen. In ihrer Entstehungsgeschichte sind Meteoriten in aller Regel Produkte von galaktischen Unfällen: Wann immer in unserem Sonnensystem zwei Himmelskörper (meist Asteroiden) zusammenstoßen, resultieren zahlreiche …

Was sind Kometen, Asteroiden und Meteoriten?

Manchmal ist es schwer, am Himmel den Durchblick zu behalten. Klar ist, dass Kometen, Asteroiden das Weltall bevölkern. Aber was genau sind die Unterschiede? Wir bringen es auf den Punkt. Meteoriten – Definition Was einen …

Asteroiden: Ursprung der Meteoriten

So vielfältig die Meteoriten sein mögen, so haben die meisten von ihnen doch eine gemeinsame Heimat: den Asteroiden-Gürtel, der sich im Wesentlichen zwischen den Umlaufbahnen von Mars und Jupiter erstreckt. Rund 800.000 feste Objekte haben …

Wie groß ist eine Sternschnuppe?

Als Sternschnuppe bezeichnet man kleine Teilchen (Meteore), die im Sturz durch unsere Atmosphäre kurz aufleuchten. Und diese Sternschnuppen sind wirklich erstaunlich klein: per Definition zwischen einem und zehn Millimetern. Sind die Teile größer, nennt man …

Tod aus dem Weltall? Wie gefährlich Meteoriten wirklich sind

Die schlechte Nachricht zuerst: Im Februar 2016 ist im indischen Ort Tiruchirappalli ein Mensch an den Folgen eines Meteoriteneinschlags gestorben. Der Meteorit fiel dem Mann buchstäblich vor die Füße und verletzte ihn tödlich. Und nun …

Warum sind Meteoriten magnetisch?

Die meisten Meteoriten sind tatsächlich magnetisch. Genauer gesagt: sie werden von einem Magneten stark oder schwach angezogen. Das gilt sogar für die allermeisten der sogenannten Steinmeteoriten – denn selbst diese enthalten oft einen geringen Metallanteil. …

Fundgebiete weltweit: Wüsten und Antarktis

Nach Schätzungen treffen jährlich fast 20.000 Meteoriten mit einem Mindestgewicht von 100 Gramm die Erde. Allerdings wird nur ein verschwindend kleiner Teil von ihnen tatsächlich gefunden. Die meisten Meteoriten fallen ins Meer (über ein Viertel), …

Offizielle Meteoriten-Namen – NWA und andere

Um Meteoriten klar zu bezeichnen, bekommen sie jeweils einen eigenständigen Namen, der von Wissenschaftlern ebenso benutzt wird wie von Händlern und Sammlern. Diese 68.000 offiziellen Bezeichnungen sind im „Meteoritical Bulletin“ veröffentlicht, einer Datenbank der Fachgesellschaft …

Heilsteine – auf ein Wort

Manche Menschen glauben, dass spezielle „Heilsteine“ Körper und Geist stärken können. Als besonders außergewöhnliche Steine stehen gerade Meteoriten im Verdacht, eine heilende Wirkung zu besitzen. Beispielsweise sollen Eisenmeteoriten Nervosität und Muskelverspannungen lindern, die Phantasie beflügeln …

Hauptmasse, Individuum oder Fragment

Fallen Meteoriten auf die Erdoberfläche, hinterlassen sie eine Art von „Scherbenhaufen“: eine oftmals weit gestreute Ansammlung verschieden großer und unterschiedlich geformter Trümmerteile (Streufeld). In den meisten Fällen können Fachleute schon anhand von Äußerlichkeiten erahnen, welches …

Widmannstätten-Struktur und Neumannsche Linien

Manchmal bringen die Naturgesetze ganz unwahrscheinliche, ästhetische Formen hervor. Dazu gehören die Neumannschen Linien – und ganz besonders die Widmannstätten-Struktur. Beide Phänomene treten fast ausschließlich bei Meteoriten auf und lassen sich allenfalls mit enormem Aufwand …

Besondere Formen: Regmaglypten und Schrapnelle

Während ihres Sturzes durch unsere Atmosphäre zerfallen Meteoriten nicht nur in Bruchstücke, sondern sie können sich auch erheblich verformen. Die entstehende Gestalt ist gleichsam ein Ausdruck ihrer einzigartigen Fallgeschichte. Regmaglypten und Flugorientierung Neben der Schmelzkruste …

Schmelzkruste oder Wüstenlack

Frisch gefallene, völlig unbeschädigte Meteoriten sind ganz von einer dünnen, meist dunkelbraunen bis schwarzen Schmelzkruste (englisch „fusion crust“) umhüllt. Diese weniger als einen Millimeter dünne Schicht entsteht, nachdem der Meteorit mit mehr als 40.000 Stundenkilometern …

Bekannte Meteoritenkrater: Barringer bis Nordlinger Ries

Schlägt ein Meteorit auf dem Erdboden ein, kann er entweder fast spurlos verschwinden, ein simples Loch in die Erde bohren – oder aber einen gewaltigen Meteoritenkrater hinterlassen. Was im konkreten Fall geschieht, hängt vor allem …

Impaktite: Libysches Wüstenglas und mehr

Nein – Impaktite sind keine Meteoriten, auch wenn man dergleichen manchmal lesen muss. Aber wie die Tektite sind auch die Impaktite durch einen Meteoriteneinschlag entstanden. Bei einem großen Einschlag (=Impakt) wirken gewaltige Kräfte auf das …

Tektite (zum Beispiel Moldavite)

Wie die Impaktite sind auch die Tektite keine Meteoriten, sondern bei heftigen Meteoriteneinschlägen entstanden. Es handelt sich um natürliches Glas, das nach einem Einschlag in weitem Umkreis vom Himmel geregnet ist. Tektite können unwahrscheinlich wirkende, …